St. Hippolyte im Elsass

St. Hippolyte im Elsass

St. Hippolyte und Roussillon

Avignon war seit Jahren Ziel, doch ist im Sommer mit 36, 37° C zu warm, um es erreichen zu wollen. Also versuchten wir es im Spätsommer, im September, und siehe da, es gelang!

Wie so oft fuhren wir ohne detaillierten Plan ins Glück. Ziel, Richtung und die grobe Länge der Etappen standen fest, mehr allerdings nicht. Am ersten Tag wollten wir von Leipzig aus ins Elsass gelangen und schlängelten uns unter Meidung großer Zentren über diverse Autobahnen bis in die Nähe von Strasbourg. Unterkunft suchten wir in St. Hippolyte und Bergheim. Einfach so ein Chambre bei Privatleuten zu bekommen, klappte in drei Anläufen nicht, also landeten wir in einem Hotel, das wie ein Schloss in den Weinbergen über St. Hippolyte thront, in einem Fünfbettenzimmer für 119 Euro – nur für uns, ohne Frühstück. Das war ein bisschen unerwartet, aber auch besonders.

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Geschrieben am 17.12.2017 und abgelegt unter: Frankreich
Das sieht nach einem größeren Problem aus

Das sieht nach einem größeren Problem aus

Von Wüsten, Pannen und tiefen Schluchten

Vor einiger Zeit hatte Jörgs Sohn Martin an dieser Stelle seine Eindrücke von einer Reise durch Namibia geschildert, und einen zweiten Teil des Reiseberichtes angekündigt. Der ist nun fertig und liest sich wie folgt:

Über Nacht war es kalt geworden in Swakop. Von daher freuten wir uns, wieder in das warme Landesinnere zurückzukehren. Vorher machten wir noch einen Abstecher nach Walfish Bay, da uns die Salzfelder empfohlen wurden und das Auto mal wieder ausgefahren werden sollte. Nach einer guten Stunde in den Feldern wollten wir uns auf die Weiterfahrt machen, aber der tiefe Sand an der Ausfahrt hatte etwas dagegen. Nun hieß es Reifendruck ablassen und schaufeln was das Zeug hält.

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Geschrieben am 26.11.2017 und abgelegt unter: im südlichen Afrika
Die Elefanten genießen ihr Bad im Wasserloch.

Die Elefanten genießen ihr Bad im Wasserloch.

Auf Vaters Spuren

Zwei Jahre ist mein Vater durch Afrika getourt, das roch nach Abenteuer. Die Berichte waren spannend und die Bilder beeindruckend. Das wollte ich mir anschauen. Also war es nun an mir, den Job für drei Wochen an den Nagel zu hängen und mit einem Freund nach Afrika aufzubrechen. Wir wollten eine würdige Vertretung für Babsi und Dad sein. Unsere Wahl fiel auf Namibia. Mit einem Dachzeltcamper wollten wir in Vaters Fußstapfen treten.

Pünktlich wurden wir von einem Vertreter von Bushlore (www.bushlore.com) am Flughafen in Windhoek abgeholt. Nach einer Einweisung in unser neues zu Hause auf Zeit steuerten wir zuerst das Urban-Camp in der Stadt an. Das Camp schien uns bestens geeignet, um die Akkus wieder aufzuladen und Besorgungen für die ersten Tage zu erledigen. Natürlich wurden wir beim Einkaufen sofort mit einem großen Lacher als Touristen identifiziert, als wir unsere Plastiktüten bezahlen und den Einkauf selbst einpacken wollten. Nach ein paar guten, schmackhaften Bieren starteten wir am nächsten Tag zum Erindi-Naturpark. Der liegt nicht so weit von Windhoek entfernt, so konnten wir uns langsam an das neue Land und die neuen Eindrücke gewöhnen. Das begann sofort auf der Straße mit dem Linksverkehr. Natürlich wurde in der ersten Zeit oft die rechte Fahrspur für einige Meter genutzt. Das brachte uns manchmal in brenzlige Situationen, die häufig mit einer Vollbremsung quittiert wurden.
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Geschrieben am 19.11.2017 und abgelegt unter: Namibia
Unterwegs im Karriwald

Unterwegs im Karriwald

Natur pur

Draußen ist es still, so still, wie lange nicht mehr. Wir übernachten im Wald unter hohen Karribäumen. Die nächste Straße ist kilometerweit entfernt. Nur ein schmaler Weg führt zum Übernachtungsplatz. Gespannt lauschen wir in die dunkle Stille. Da ist nichts, nicht das kleinste Geräusch. Das ändert sich gegen Morgen. Die Natur erwacht und mit ihr die Tiere. Kängurus ziehen durch den Wald und suchen sich ihr Frühstück. Mit einem Gurren und anschließendem Gelächter melden sich einige Kookaburra. Die Vögel stecken mit dem Schrei, der an ein gehässiges menschliches Lachen erinnert, ihre Reviere ab. Von Weither hören wir die Antwort auf den Vogelruf: Hier sitze ich.
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Geschrieben am 07.10.2017 und abgelegt unter: Australien
Sonnenuntergang auf Mauritius

Sonnenuntergang auf Mauritius

Unterwegs auf der Zuckerinsel

Wir sind mit dem Fahrrad unterwegs. Unser erstes Ziel ist das kleine Örtchen Pamplemousses. Nicht dass dort die gleichnamigen Früchte in Unmengen am Wegesrand wachsen – nein, vielmehr ist der Ort von Zuckerrohrfeldern umgeben. Immer wieder grüßen die Bauern am Wegesrand und freuen sich über einen kurzen Schwatz. So wundert es auch nicht, dass es in Pamplemousses eine Zuckerfabrik gibt. Die ist allerdings seit 1999 stillgelegt und dient heute als Museum. Von den ehemals über 100 Zuckerfabriken auf Mauritius existieren heute gerade mal noch rund ein Dutzend. Es ist billiger, die Ernte mit LKW’s zu den wenigen, noch verbliebene Betriebe zu bringen, als die alten Anlagen zu erhalten. So überholen uns auf der Radtour auch immer wieder größere und kleinere Lastwagen, die bis weit über das Fahrerhaus mit Zuckerrohr vollgepackt sind. In der ehemaligen Fabrik selbst bekommen wir einen sehr bildhaften Eindruck von der Verarbeitung der Zuckerpflanze. Neben den wichtigsten Endprodukten, wie Zucker und Rum werden auch die Blätter der Zuckerrohrpflanze nutzbringend verarbeitet.

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Geschrieben am 18.09.2017 und abgelegt unter: Mauritius
Margaret River – Prevelly

Margaret River – Prevelly

Westaustralien, Margaret River – Prevelly

Radtour von Margaret River zur Küste

Das Gebiet rund um Margaret River bietet zahlreiche Möglichkeiten, zu Fuß oder per Fahrrad aktiv zu werden. Eine schöne Radtour führt von der Kleinstadt zur Küste nach Prevelly. Wer kein Fahrrad hat, kann sich im Fachgeschäft ca. 500 Meter vom Campingplatz entfernt (S33 57.336, E115 04.227) ein sehr gutes Rad ausleihen. Das ist nicht ganz billig, alle anderen Anbieter im Ort sind allerdings wesentlich teurer.

Vom Startpunkt fährt man zunächst die Station Road hinunter. Am Ende biegt man nach links auf die Wallcliffe Road ab. Der Radweg befindet sich hier auf der linken Straßenseite. Nach knapp einem Kilometer wechselt der Trail an einem Kreisverkehr zur rechten Straßenseite. Weiterlesen »

Geschrieben am 14.09.2017 und abgelegt unter: Australien
Westaustralien, Fremantle - Perth

Westaustralien, Fremantle – Perth

Westaustralien, Fremantle – Perth

Radtour entlang des Swan River von Fremantle nach Perth und zurück

Beschaulich wird eine Radtour entlang eines Flusses, dachten wir. Jedoch hatten wir schon vorher bei einer Bootsfahrt gesehen, dass am Swan River etliche Steilufer aufragen. Und genau die sind bei der Tour zu erklimmen bzw. wieder herunterzufahren.

Ausgangspunkt ist das Brauhaus Little Creatures. Neben Bierbrauen und -ausschenken verleiht die Einrichtung auch Fahrräder für einen Tag, und das kostenlos. Entsprechend sollte man von den Drahteseln nicht allzu viel erwarten. Gangschaltung, Klingel, Licht – alles Fehlanzeige, aber die Bremsen funktionieren und einen Helm sowie ein Schloss gibt es gratis dazu. Bis zum Sonnenuntergang müssen die Räder zurückgegeben werden. Eine Kopie vom Reisepass und der Kreditkarte genügen dem Verleiher als Sicherheit. Weiterlesen »

Geschrieben am 12.09.2017 und abgelegt unter: Australien
Westaustralien, Rottnest Island

Westaustralien, Rottnest Island

Westaustralien, Rottnest Island

Einfache Radtour rund um die sehr abwechslungsreiche Insel vor den Toren von Perth

Die wohl schönste Art, Rottnest Island zu erkunden, ist mit dem Fahrrad, wobei man die Tour nicht nur auf das Radfahren beschränken sollte. An jeder schönen Bucht, an jedem Aussichtspunkt oder Rundweg sind Fahrradständer aufgestellt, wo man sein Gefährt einfach abstellen und die Gegend weiter zu Fuß erkunden kann. Wer kein eigenes Rad mitbringt, kann bequem bei der Buchung der Überfahrt in Perth oder Fremantle Eines mit reservieren. Die Leihgebühr ist nicht viel höher als der Betrag, den man für den Transfer des eigenen Rades entrichten müsste. Bei der Ankunft im Hafen von Thomson Bay werden die leichten und robusten Leihräder direkt am Schiff ausgegeben. Während der Berg- und Talfahrten auf der Strecke sind die Dreigang-Nabenschaltung sowie die Scheibenbremsen sehr hilfreiche Details. Weiterlesen »

Geschrieben am 10.09.2017 und abgelegt unter: Australien
Mauritius

Mauritius

Rund um Cap Malheureux

Radtour im Norden der Insel durch Zuckerrohrfelder, Pinienwälder und quirlige Städtchen

Wer Mauritius richtig kennen lernen möchte, sollte sich etwas Zeit für eine Radtour nehmen. Vor allem der Norden der Insel ist, wegen seiner geringen Höhenunterschiede, bestens dafür geeignet. Wir leihen uns zwei Fahrräder aus. Der Preis ist mit rund 6 Euro pro Rad für 24 Stunden akzeptabel, man darf dafür aber keine Räder in Perfektion erwarten. Mit ein wenig guten Willen lässt sich jedoch eine Tagestour damit absolvieren. Wir haben die Route von West nach Ost gewählt, da am Vormittag der straffe Ostwind noch erträglich war.

An der Verkehrsampel am Startpunkt zweigt die B11 von der B13 nach links ab. Etwa drei Kilometer fahren wir auf der B11. An einer T-Kreuzung folgen wir der B11 anschließend nach rechts. Nach rund 500 Metern ist wiederum rechts ein reich verzierter Tempel zu sehen. Insgesamt fahren wir vom Abzweig weitere 6 Kilometer auf der B11. Weiterlesen »

Geschrieben am 08.09.2017 und abgelegt unter: im südlichen Afrika, Mauritius
Black River Gorges Nationalpark

Black River Gorges Nationalpark

Black River Gorges Nationalpark

Wanderung durch Urwald auf dem Macchabee-Trail mit spektakulären Aussichten auf die Black River Schlucht und ihre Wasserfälle

Einheimische sagen, wer auf Mauritius nicht wandern war, kennt die Insel nicht. Recht haben sie. Die Black River Schlucht gehört zu den landschaftlich schönsten und spektakulärsten Gebieten auf Mauritius, und wenigstens einen Tag sollte man dort zugebracht haben. Die Anreise erfolgt am besten per Taxi oder Mietwagen. Letzteren kann man sicher auf dem Parkplatz am Eingang zum Naturpark abstellen. Im Reservat gibt es Wanderwege unterschiedlicher Länge. Die kürzeste Wanderung ist nach einer Stunde beendet, die längste dauert den ganzen Tag. Wir haben uns für eine Tour mittlerer Länge entschieden. Der Weg entlang der Black River Schlucht soll wohl auch der Schönste im Reservat sein. Die Markierungen an den Wanderwegen sind allesamt neu, sodass man sich kaum verlaufen kann. Weiterlesen »

Geschrieben am 06.09.2017 und abgelegt unter: im südlichen Afrika, Mauritius

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