Unsere geplante Tour durch Australien

Unsere geplante Tour durch Australien

Wir, Barbara und Jörg, waren über zwei Jahre mit dem Wohnmobil in Afrika unterwegs. Dabei haben wir gut 70.000 Kilometer zurückgelegt, etliche Reifen verschlissen aber auch viele interessante Begegnungen gehabt. Unsere letzte Station auf dem Kontinent war die Insel Mauritius. Derweil schipperte das Wohnmobil von Afrika nach Australien. Einmal Down Under zu umrunden, ist unser nächstes Ziel. Die Tour beginnt in Perth und jahreszeitlich bedingt werden wir gegen den Uhrzeigersinn fahren. In loser Folge berichten wir an dieser Stelle weiterhin über unsere Erlebnisse und Eindrücke.

Viel Spaß beim Lesen

 

Geschrieben am 20.12.2016 und abgelegt unter: Australien, Weltweit
Ein Tassieteufel bei der Mittagsruhe

Ein Tassieteufel bei der Mittagsruhe

Im Goldrausch

Unsere letzte Woche auf Tasmanien verbringen wir im Westen der Insel. Hohe Berge, tiefe Eukalyptuswälder, und viel Wasser kennzeichnen das einzigartige Gebiet. Ehrfürchtig stehen wir im Mount Field Nationalpark vor riesigen Swamp Gums. Es sind die ältesten und größten, noch verbliebenen Eukalyptusbäume der Erde. Mit bis zu 90 Metern Höhe stehen sie den Red Woods in Kalifornien kaum nach. Die meisten dieser majestätischen Giganten begannen zu wachsen, als Tasman Abel die Insel entdeckte. Später haben sie Waldbrände und Sägeorgien überlebt. Für uns ist es ein erhabenes Gefühl, durch diesen Wald wandern zu dürfen.

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Geschrieben am 10.04.2018 und abgelegt unter: Australien
Dom und überdachte Brücke in Pavia

Dom und überdachte Brücke in Pavia

Pavia und Bardolino

Von Cervo ging es an der auch als Blumenriviera bezeichneten ligurischen Küste, die an diesem Tag besonders strahlend und glitzernd wirkte, weiter in Richtung Genua. Doch noch vor der großen Hafenstadt nahmen wir die Autobahn durch die Berge, später die Landstraße und wechselten von Ligurien über das Piemont in die Lombardei. Gegen 16 Uhr erreichten wir unser spontan festgelegtes Tagesziel Pavia, die alte Hauptstadt der Langobarden. Wir parkten einigermaßen zentral und suchten zu Fuß nach innerstädtischen Hotels. Doch es war keins zu finden, selbst Passanten, die wir danach fragten, konnten uns nicht helfen.

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Geschrieben am 13.01.2018 und abgelegt unter: Italien
Cervo an der ligurischen Küste

Cervo an der ligurischen Küste

San Remo und Cervo

In Ste. Maxime an der Côte d’Azur hatten wir uns die Frage gestellt: Welche Momente suchen wir eigentlich im Urlaub, was finden wir am schönsten? Die Antwort darauf zu geben, war nicht einfach. Doch schon am nächsten Tag hatten wir sie! Denn wir lernten Cervo an der ligurischen Küste kennen, einen unerwartet romantischen Ort, der sich vom Meer den Hang hochschlängelt – schmale Gassen, alte Häuser, Plätze mit Ausblick und als Krönung eine riesige Kirche mit herrlicher Fassade und altehrwürdig-anheimelndem Innenraum. Weiterlesen »

Geschrieben am 06.01.2018 und abgelegt unter: Italien
Abendstimmung in Ste. Maxime

Abendstimmung in Ste. Maxime

Ste. Maxime und Aix-en-Provence

Spätestens ab hier müsste es heißen: Zurück von Avignon. Aber das klingt nicht gut, also behalten wir den ursprünglichen Titel bei. Doch weiter im Text: Nachdem wir nun schon so tief im Süden Frankreichs waren, konnten wir auch noch die paar Kilometer bis zur Côte d’Azur dranhängen. Also pirschten wir uns über Gordes und ein zweites, ockerfarbenes Rousillon in einer ersten Etappe nach Aix-en-Provence vor, wo es mit dem Parken gar nicht so einfach war – alles reglementiert. In einer Anwohnerstraße entdeckten wir eine Möglichkeit, stellten das Auto ab und liefen ins Zentrum.

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Geschrieben am 30.12.2017 und abgelegt unter: Frankreich
Die berühmte Brücke von Avignon

Die berühmte Brücke von Avignon

St. Remy und Avignon

An der breiten Rhône entlang reisten wir über den uns zu recht empfohlenen Zwischenstopp Grignan  hinein in die Provence. Durch Lavendelfelder und Olivenhaine, durch Weinbaugebiete und leider auch durch Starkregen ging es nach St. Remy, einem interessanten und lebendigen Städtchen, in dem ein rotblonder Maler einst Heilung von seinem Nervenleiden suchte. Als wir den ersten Zeltplatz angesteuert hatten und der ausgebucht gewesen war (im September!), befiel auch S. kurz ein Nervenleiden. Doch die Rezeptionistin verwies uns an drei andere Plätze und schon beim nächsten klappte es.

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Geschrieben am 23.12.2017 und abgelegt unter: Frankreich
St. Hippolyte im Elsass

St. Hippolyte im Elsass

St. Hippolyte und Roussillon

Avignon war seit Jahren Ziel, doch ist im Sommer mit 36, 37° C zu warm, um es erreichen zu wollen. Also versuchten wir es im Spätsommer, im September, und siehe da, es gelang!

Wie so oft fuhren wir ohne detaillierten Plan ins Glück. Ziel, Richtung und die grobe Länge der Etappen standen fest, mehr allerdings nicht. Am ersten Tag wollten wir von Leipzig aus ins Elsass gelangen und schlängelten uns unter Meidung großer Zentren über diverse Autobahnen bis in die Nähe von Strasbourg. Unterkunft suchten wir in St. Hippolyte und Bergheim. Einfach so ein Chambre bei Privatleuten zu bekommen, klappte in drei Anläufen nicht, also landeten wir in einem Hotel, das wie ein Schloss in den Weinbergen über St. Hippolyte thront, in einem Fünfbettenzimmer für 119 Euro – nur für uns, ohne Frühstück. Das war ein bisschen unerwartet, aber auch besonders.

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Geschrieben am 17.12.2017 und abgelegt unter: Frankreich
Die Elefanten genießen ihr Bad im Wasserloch.

Die Elefanten genießen ihr Bad im Wasserloch.

Auf Vaters Spuren

Zwei Jahre ist mein Vater durch Afrika getourt, das roch nach Abenteuer. Die Berichte waren spannend und die Bilder beeindruckend. Das wollte ich mir anschauen. Also war es nun an mir, den Job für drei Wochen an den Nagel zu hängen und mit einem Freund nach Afrika aufzubrechen. Wir wollten eine würdige Vertretung für Babsi und Dad sein. Unsere Wahl fiel auf Namibia. Mit einem Dachzeltcamper wollten wir in Vaters Fußstapfen treten.

Pünktlich wurden wir von einem Vertreter von Bushlore (www.bushlore.com) am Flughafen in Windhoek abgeholt. Nach einer Einweisung in unser neues zu Hause auf Zeit steuerten wir zuerst das Urban-Camp in der Stadt an. Das Camp schien uns bestens geeignet, um die Akkus wieder aufzuladen und Besorgungen für die ersten Tage zu erledigen. Natürlich wurden wir beim Einkaufen sofort mit einem großen Lacher als Touristen identifiziert, als wir unsere Plastiktüten bezahlen und den Einkauf selbst einpacken wollten. Nach ein paar guten, schmackhaften Bieren starteten wir am nächsten Tag zum Erindi-Naturpark. Der liegt nicht so weit von Windhoek entfernt, so konnten wir uns langsam an das neue Land und die neuen Eindrücke gewöhnen. Das begann sofort auf der Straße mit dem Linksverkehr. Natürlich wurde in der ersten Zeit oft die rechte Fahrspur für einige Meter genutzt. Das brachte uns manchmal in brenzlige Situationen, die häufig mit einer Vollbremsung quittiert wurden.
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Geschrieben am 19.11.2017 und abgelegt unter: Namibia
Unterwegs im Karriwald

Unterwegs im Karriwald

Natur pur

Draußen ist es still, so still, wie lange nicht mehr. Wir übernachten im Wald unter hohen Karribäumen. Die nächste Straße ist kilometerweit entfernt. Nur ein schmaler Weg führt zum Übernachtungsplatz. Gespannt lauschen wir in die dunkle Stille. Da ist nichts, nicht das kleinste Geräusch. Das ändert sich gegen Morgen. Die Natur erwacht und mit ihr die Tiere. Kängurus ziehen durch den Wald und suchen sich ihr Frühstück. Mit einem Gurren und anschließendem Gelächter melden sich einige Kookaburra. Die Vögel stecken mit dem Schrei, der an ein gehässiges menschliches Lachen erinnert, ihre Reviere ab. Von Weither hören wir die Antwort auf den Vogelruf: Hier sitze ich.
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Geschrieben am 07.10.2017 und abgelegt unter: Australien
Sonnenuntergang auf Mauritius

Sonnenuntergang auf Mauritius

Unterwegs auf der Zuckerinsel

Wir sind mit dem Fahrrad unterwegs. Unser erstes Ziel ist das kleine Örtchen Pamplemousses. Nicht dass dort die gleichnamigen Früchte in Unmengen am Wegesrand wachsen – nein, vielmehr ist der Ort von Zuckerrohrfeldern umgeben. Immer wieder grüßen die Bauern am Wegesrand und freuen sich über einen kurzen Schwatz. So wundert es auch nicht, dass es in Pamplemousses eine Zuckerfabrik gibt. Die ist allerdings seit 1999 stillgelegt und dient heute als Museum. Von den ehemals über 100 Zuckerfabriken auf Mauritius existieren heute gerade mal noch rund ein Dutzend. Es ist billiger, die Ernte mit LKW’s zu den wenigen, noch verbliebene Betriebe zu bringen, als die alten Anlagen zu erhalten. So überholen uns auf der Radtour auch immer wieder größere und kleinere Lastwagen, die bis weit über das Fahrerhaus mit Zuckerrohr vollgepackt sind. In der ehemaligen Fabrik selbst bekommen wir einen sehr bildhaften Eindruck von der Verarbeitung der Zuckerpflanze. Neben den wichtigsten Endprodukten, wie Zucker und Rum werden auch die Blätter der Zuckerrohrpflanze nutzbringend verarbeitet.

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Geschrieben am 18.09.2017 und abgelegt unter: Mauritius
Margaret River – Prevelly

Margaret River – Prevelly

Westaustralien, Margaret River – Prevelly

Radtour von Margaret River zur Küste

Das Gebiet rund um Margaret River bietet zahlreiche Möglichkeiten, zu Fuß oder per Fahrrad aktiv zu werden. Eine schöne Radtour führt von der Kleinstadt zur Küste nach Prevelly. Wer kein Fahrrad hat, kann sich im Fachgeschäft ca. 500 Meter vom Campingplatz entfernt (S33 57.336, E115 04.227) ein sehr gutes Rad ausleihen. Das ist nicht ganz billig, alle anderen Anbieter im Ort sind allerdings wesentlich teurer.

Vom Startpunkt fährt man zunächst die Station Road hinunter. Am Ende biegt man nach links auf die Wallcliffe Road ab. Der Radweg befindet sich hier auf der linken Straßenseite. Nach knapp einem Kilometer wechselt der Trail an einem Kreisverkehr zur rechten Straßenseite. Weiterlesen »

Geschrieben am 14.09.2017 und abgelegt unter: Australien

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