Unsere geplante Tour durch Australien

Unsere geplante Tour durch Australien

Wir, Barbara und Jörg, waren über zwei Jahre mit dem Wohnmobil in Afrika unterwegs. Dabei haben wir gut 70.000 Kilometer zurückgelegt, etliche Reifen verschlissen aber auch viele interessante Begegnungen gehabt. Unsere letzte Station auf dem Kontinent war die Insel Mauritius. Derweil schipperte das Wohnmobil von Afrika nach Australien. Einmal Down Under zu umrunden, ist unser nächstes Ziel. Die Tour beginnt in Perth und jahreszeitlich bedingt werden wir gegen den Uhrzeigersinn fahren. In loser Folge berichten wir an dieser Stelle weiterhin über unsere Erlebnisse und Eindrücke.

Viel Spaß beim Lesen

 

Geschrieben am 20.12.2016 und abgelegt unter: Australien, Weltweit
Sandsteinfelsen im Purnululu Nationalpark

Sandsteinfelsen im Purnululu Nationalpark

Durch die Kimberleys

Streng schaut der Quarantänebeamte an der Westaustralischen Grenze über seinen Brillenrand. Nachdem er unsere Fahrzeugnummer notiert hat, begehrt er Einlass in unsere Wohnung. Kühlschrank, Küchenschränke und sogar das Bad werden auf frisches Obst und Gemüse durchsucht. Nichts, aber auch gar nichts dergleichen darf man mit über die Grenze zwischen den Bundesstaaten nehmen. Abschließend fragt der Beamte nach Honig und Nüssen. Auch diese Waren stehen auf der Ausschlussliste. Wir wissen das, und haben natürlich nichts dabei. Hochzufrieden kehrt der Uniformierte in sein Office zurück. Vorher weist er uns freundlich darauf hin, dass wir die Uhren um 90 Minuten zurückstellen sollten. Ab hier gilt Westaustralische Zeit. Das tun wir natürlich sofort. Nun sind wir der mitteleuropäischen Sommerzeit nur noch 6 Stunden voraus. Später holen wir eine Gurke und die Kartoffeln aus dem Versteck. Es ist einfach zu teuer und zu schade, das frische Gemüse in irgendeinen Mülleimer zu werfen.

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Geschrieben am 22.10.2018 und abgelegt unter: Australien

Im Kakadu Nationalpark

Am Top End Australiens

Seit über einem Jahr sind wir mittlerweile in Down Under unterwegs. Dabei haben wir drei Viertel der Umrundung des Kontinents geschafft und touren im Moment durch den äußersten Norden. Die Leute nennen das Gebiet Top End, und tatsächlich gibt es hier einiges zu sehen. Für Entdeckungen herrscht derzeit ideales Klima. Es ist meist sonnig und trocken. Die Tagestemperaturen bewegen sich um die 33 Grad, nachts kühlt es kaum mehr unter 20 Grad ab. Während Babsi sich sauwohl fühlt, leidet Jörg unter den heißen Nächten.

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Geschrieben am 22.09.2018 und abgelegt unter: Australien

Devils Marbles in der Morgensonne

Im Roten Herzen Australiens

Wir sitzen in Alice Springs bei einem Glas Wein und lassen die letzten Tage Revue passieren. Dass wir den Wein dazu trinken, ist nicht selbstverständlich. Der Verkauf von Alkohol ist im Zentrum Australiens streng reglementiert. Hier, wo viele Aborigines leben, denen einst das Land und damit auch ihre Vision genommen wurde, ist der Alkoholkonsum unter der indigenen Bevölkerung ein großes Problem. Schwerbewaffnete bewachen die Eingänge jener Läden, in denen Alkohol verkauft wird. Hat man es bis hineingeschafft, muss man sich an der Kasse zunächst einer erkennungsdienstlichen Behandlung unterziehen. Der Pass wird gescannt.

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Geschrieben am 22.08.2018 und abgelegt unter: Australien
Wazza in seinem Office

Wazza in seinem Office

Zwischen Rindern und Zuckerrohr

Unsere Ausgaben für Diesel sind derzeit recht überschaubar. Das liegt keineswegs daran, dass der Kraftstoff in Australien besonders günstig ist, im Gegenteil. Der Preis ist in den letzten Monaten spürbar angestiegen. Vielmehr kommen wir nicht so recht vorwärts, weil es an unserer Route entlang der Ostküste viel zu sehen gibt.
Inzwischen haben wir es bis Rockhampton geschafft. Der umtriebige Ort wurde zu Australiens Hauptstadt der Rinderzucht gekürt. Hier gibt es einige namhafte Märkte, auf denen die Tiere gehandelt werden. Weiterlesen »

Geschrieben am 15.07.2018 und abgelegt unter: Australien

Sturm am Red Rock

Stürmische Zeiten

Im Besucherzentrum von Armidale treffen wir Chris. Er ist hier für die Betreuung der Gäste zuständig und jedes Mal erfreut, wenn sich Deutsche in das Gebirgsstädtchen verirren. Seine Mutter stammt aus Deutschland und sie hat ihm in frühester Jugend ein paar Brocken deutscher Sprache mit auf den Weg gegeben. Die kann er bei seiner Arbeit im Visitor Center gut gebrauchen. Als wir Chris erklären, dass wir in Richtung Brisbane fahren wollen, wirbelt er durch die Räume und kommt mit einem Stapel Prospekte zurück. Sorgfältig nummeriert er die Papiere und gibt zu jedem Zwischenziel eine umfassende Erläuterung. Auf den letzten Zettel schreibt er seine Telefonnummer und meint, wenn wir unterwegs Hilfe brauchen, sollen wir ihn unbedingt anrufen.

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Geschrieben am 01.07.2018 und abgelegt unter: Australien

Sanfte Hügel vor den Toren des Barrington Nationalparks

Vom Hunter Valley zur Central Coast

Hallo Raser! Wir haben zwei Friedhöfe, aber kein Krankenhaus…, diese Worte begrüßen uns am Ortseingang von Branxton, einem winzigen Nest im Hunter Valley. Schnell sind wir sowieso nicht unterwegs, denn wir suchen in dem Weinanbaugebiet nördlich von Sydney ein Gut, wo es Segways zu mieten gibt. Wenig später stehen wir auf den zweirädrigen Fahrzeugen und versuchen die Balance zu halten. Zum Glück haben wir noch keinen Wein getrunken. Glaubten wir vor der Tour, dass wir auf gepflegter Asphaltpiste unterwegs sein werden, wird uns dieser Zahn schnell gezogen. Nach einer kurzen Platzrunde geht es mit den Segways ins Gelände. Vorsichtig versuchen wir jede Bodenwelle auszutarieren, und derer gibt es viele in den Weinbergen. Mit der Zeit bekommen wir ein Gefühl für die elektrischen Flitzer. Nach einer halben Stunde beginnt es richtig Spaß zu machen, wenn der Schwung, ähnlich wie beim Skifahren, aus der Hüfte kommt.

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Geschrieben am 10.05.2018 und abgelegt unter: Australien
Ein Tassieteufel bei der Mittagsruhe

Ein Tassieteufel bei der Mittagsruhe

Im Goldrausch

Unsere letzte Woche auf Tasmanien verbringen wir im Westen der Insel. Hohe Berge, tiefe Eukalyptuswälder, und viel Wasser kennzeichnen das einzigartige Gebiet. Ehrfürchtig stehen wir im Mount Field Nationalpark vor riesigen Swamp Gums. Es sind die ältesten und größten, noch verbliebenen Eukalyptusbäume der Erde. Mit bis zu 90 Metern Höhe stehen sie den Red Woods in Kalifornien kaum nach. Die meisten dieser majestätischen Giganten begannen zu wachsen, als Tasman Abel die Insel entdeckte. Später haben sie Waldbrände und Sägeorgien überlebt. Für uns ist es ein erhabenes Gefühl, durch diesen Wald wandern zu dürfen.

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Geschrieben am 10.04.2018 und abgelegt unter: Australien
Dom und überdachte Brücke in Pavia

Dom und überdachte Brücke in Pavia

Pavia und Bardolino

Von Cervo ging es an der auch als Blumenriviera bezeichneten ligurischen Küste, die an diesem Tag besonders strahlend und glitzernd wirkte, weiter in Richtung Genua. Doch noch vor der großen Hafenstadt nahmen wir die Autobahn durch die Berge, später die Landstraße und wechselten von Ligurien über das Piemont in die Lombardei. Gegen 16 Uhr erreichten wir unser spontan festgelegtes Tagesziel Pavia, die alte Hauptstadt der Langobarden. Wir parkten einigermaßen zentral und suchten zu Fuß nach innerstädtischen Hotels. Doch es war keins zu finden, selbst Passanten, die wir danach fragten, konnten uns nicht helfen.

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Geschrieben am 13.01.2018 und abgelegt unter: Italien
Cervo an der ligurischen Küste

Cervo an der ligurischen Küste

San Remo und Cervo

In Ste. Maxime an der Côte d’Azur hatten wir uns die Frage gestellt: Welche Momente suchen wir eigentlich im Urlaub, was finden wir am schönsten? Die Antwort darauf zu geben, war nicht einfach. Doch schon am nächsten Tag hatten wir sie! Denn wir lernten Cervo an der ligurischen Küste kennen, einen unerwartet romantischen Ort, der sich vom Meer den Hang hochschlängelt – schmale Gassen, alte Häuser, Plätze mit Ausblick und als Krönung eine riesige Kirche mit herrlicher Fassade und altehrwürdig-anheimelndem Innenraum. Weiterlesen »

Geschrieben am 06.01.2018 und abgelegt unter: Italien
Abendstimmung in Ste. Maxime

Abendstimmung in Ste. Maxime

Ste. Maxime und Aix-en-Provence

Spätestens ab hier müsste es heißen: Zurück von Avignon. Aber das klingt nicht gut, also behalten wir den ursprünglichen Titel bei. Doch weiter im Text: Nachdem wir nun schon so tief im Süden Frankreichs waren, konnten wir auch noch die paar Kilometer bis zur Côte d’Azur dranhängen. Also pirschten wir uns über Gordes und ein zweites, ockerfarbenes Rousillon in einer ersten Etappe nach Aix-en-Provence vor, wo es mit dem Parken gar nicht so einfach war – alles reglementiert. In einer Anwohnerstraße entdeckten wir eine Möglichkeit, stellten das Auto ab und liefen ins Zentrum.

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Geschrieben am 30.12.2017 und abgelegt unter: Frankreich

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