Eierschneider von Dessau

Eierschneider von Dessau

Dessau mal ohne Bauhaus

Angesichts des Totalausfalls vom bisherigen Winter ist es schon fast vermessen, in der Überschrift noch von Winterspaziergängen zu schreiben. Und dennoch dauert es noch einige Tage bis zumindest der meteorologische Frühlingsanfang eingeläutet wird.

Wir sind unterwegs in Dessau. Neben seinem weltberühmten Bauhaus hat die Stadt noch Einiges mehr zu bieten. Unseren Stadtspaziergang beginnen wir an der Tannenheger Brücke. Nach dem Hochwasser von 2013 restauriert, ist das Bauwerk eines der Tore zur Dessau – Wörlitzer Gartenlandschaft. Und was sicherlich die Wenigsten wissen: Auch dieses Gebiet gehört schon zum UNESCO – Welterbe. Uralte Bäume säumen die Wege in der Muldenaue. An der Brücke über die Jonitzer Mulde verzweigt der Weg zu drei mit Eichen gesäumten Alleen; eine davon bildet die direkte Sichtachse zum Dessauer Stadtschloss. Wir queren die Mulde erneut am Tiergarten über die gleichnamige Brücke. Auf Grund seiner markanten Form wird das Bauwerk von den Einheimischen auch Eierschneider genannt.

Am anderen Ufer sind mit wenigen Schritten die Reste vom Stadtschloss erreicht. Leider blieb auch der Renaissancebauten nicht vor den Zerstörungen des 2. Weltkriegs verschont, sodass heute nur noch der frühere Westflügel des Schlosses erhalten ist. Gebäude und Schlossturm wurden im Jahr 2003 saniert (de.wikipedia.org/wiki/Residenzschloss_Dessau).

Gegenüber vom Residenzschloss steht  die Marienkirche. Das romanische Bauwerk stammt ursprünglich  aus dem 13. Jahrhundert und wurde im 2. Weltkrieg bis auf die Grundmauern zerstört. Die Kirche wurde in den Jahren zwischen 1989 und 1998 komplett wieder aufgebaut. Heute finden in dem Gotteshaus zahlreiche Veranstaltungen statt.
www.buehnen.net/ort/dessau/loc/marienkirche-dessau

Vorbei am Standbild von Fürst Leopold I von Anhalt Dessau gelangen wir zum Rathaus. Steht man vor dem imposanten Turm, glaubt man kaum, dass das Gebäude erst gut einhundert Jahre alt ist. Der Rathausturm ist 73 Meter hoch, in 42 m befindet sich eine Aussichtsplattform, von der man einen fantastischen Blick auf die Stadt und die Muldenaue hat.

Wohnhäuser, meist zu DDR-Zeiten gebaut,  prägen das Bild bei unserem Stadtspaziergang. Zwischendrin gibt es  immer wieder grüne Oasen oder ein einzelnes saniertes Gebäude, das den Bombenhagel des 2. Weltkriegs überstanden hat. Unsere Tour endet am Neuen Wasserturm mit seinen markanten Erkertürmchen.

Weitere Informationen: www.dessau-rosslau-tourismus.de, unter anderem mit einem virtuellem Stadtrundgang , Infos zum 22. Kurt Weill Fest, das noch bis 9. März in Dessau stattfindet und natürlich zum BAUHAUS.

Bilder 2 und 15:  J. Gerstemann

 

Unsere Route:

 

Geschrieben am 26.02.2014 und abgelegt unter: Deutschland

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