Strausberg

Strausberg

Strausberg

Nur ein Steinwurf von Berlin entfernt, inmitten von Wäldern und Seen liegt die Stadt Straußberg. Der um 1240 gegründete Ort mit seinen heute rund 26.000 Einwohnern gilt als eines der attraktivsten Naherholungsgebiete von Berlin. Wer sich aus der Hauptstadt mit öffentlichen Verkehrsmitteln auf den Weg macht, kann sowohl mit der S5 bis zum Bahnhof Strausberg durchfahren oder aber vorher in die Strausberger Eisenbahn umsteigen. Die straßenbahnähnlichen Triebwagen pendeln auf der malerischen 6 Kilometer langen Strecke zwischen dem Stadtzentrum und dem S-Bahn – Anschluss der Vorstadt.

Ein Rundgang durch die historische Altstadt lässt die wechselvolle Geschichte des Ortes erahnen. Eines der ersten Gebäude war ein Mitte des 13. Jahrhunderts gebautes Kloster, was allerdings nach einiger Zeit zerfiel. Heute befindet sich an dieser Stelle der repräsentative Sitz des Amtsgerichts. Das älteste, erhalten gebliebene Gebäude ist die Marienkirche. Rund um das Bauwerk schmiegen sich die Häuser des Fischerkietz, einer früheren Siedlung von Dienstleuten. Immer wieder bieten sich fantastische Ausblicke über den See.

Das Ufer des Straussees wird von einem gut markierten Weg gesäumt. Wir beginnen unsere Wanderung um das Gewässer auf der gepflegten Uferpromenade in nördlicher Richtung. Vorbei an historischen Badestellen gelangen wir über die Gartenstadt zur Friedrich Schiller Höhe auf der gegenüberliegenden Seeseite. Wer von hier einen Abstecher zur Spitzmühle plant, um im dortigen Restaurant eine verdiente Rast einzulegen, wird enttäuscht: Sowohl die Alte Spitzmühle als auch das Hotel und Restaurant „Neue Spitzmühle“ sind geschlossen und dem Verfall preisgegeben. Über das so genannte „Turmgestell“ – ein schnurgerader Wanderweg zwischen Spitzmühle und dem Strausberger See gelangen wir schnell zurück zum Ufer.

Der kürzeste Weg nach Strausberg führt nun über die Strausseefähre. Diese elektrisch betriebene Personenseilfähre verbindet seit 1894 das Stadtzentrum mit dem Waldgebiet „Jenseits des Sees“. Wer noch genug Kraft hat kann auch ohne elektrische Hilfsmittel die Umrundung des Sees vollenden. Der behindertengerecht ausgebaute Uferweg führt vorbei am Wasserturm zum Südzipfel des Gewässers. Das Stadtzentrum erreicht man von dort bequem über die Strausseepromenade.  Stärkung gibt es dann im Restaurant „Zur Fähre“. Das Gasthaus steht in  der Nähe von Gepkes Höhe, einem Aussichtspunkt, der an Daniel Gepke, dem ersten Betreiber der Fähre, erinnert.

Weitere Informationen unter:
www.strausberg.eu
de.wikipedia.org/wiki/Strausberg
www.strausberger-eisenbahn.de

Geschrieben am 18.05.2014 und abgelegt unter: Deutschland

•      Startseite       •      Datenschutzerklärung       •      Impressum/Kontakt       •      Facebook       •       RSS-Feeds      •

Unterwegsblogger

Unterwegsblogger

Reiseberichte von unseren Touren

Entdecke mehr von Unterwegsblogger

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen

Durch das Fortsetzen der Benutzung dieser Seite, stimmst du der Benutzung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen", um Ihnen das beste Surferlebnis möglich zu geben. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen zu verwenden fortzufahren, oder klicken Sie auf "Akzeptieren" unten, dann erklären Sie sich mit diesen.

Schließen