Die Route durch das südliche Afrika

Die Route durch das südliche Afrika

Wir sind zurzeit mit dem Wohnmobil im südlichen Afrika unterwegs. Im Jahr 2015 führte unsere Tour von Port Elisabeth über die Gardenroute nach Kapstadt. Von dort aus drehten wir die Nase nordwärts nach Namibia. Insgesamt vier Monate bereisten wir dieses fantastische Land. Über den Caprivi – Streifen ging die Reise weiter nach Sambia. Hier standen die Victoria – Wasserfälle und der South Luangwa-Nationalpark im Mittelpunkt. Auf der Weiterfahrt bezauberte uns das kleine Land Malawi durch seine Menschen und den kristallklaren See. In loser Folge berichten wir an dieser Stelle über unsere Erlebnisse, Begegnungen und Eindrücke.

Viel Spaß beim Lesen

Geschrieben am 15.02.2015 und abgelegt unter: Südafrika, Weltweit
Clogs aus Schaumgummi in Valkenburg

Clogs aus Schaumgummi in Valkenburg

Enschede, Leukermeer, Valkenburg

Unsere Reise in die Niederlande begann mit einem Fiasko. Spontan waren wir, das Unterwegsblogger-Team B, eines Sommernachmittags ins Land gekommen und suchten nach einer Unterkunft. Das hatte bisher überall geklappt – hier nicht. Zu einem Teil lag das an uns, denn wir ließen die Campingplätze außer Acht, zum anderen Teil lag es am mangelnden Angebot bzw. übergroßen Zuspruch. Denn fanden wir doch mal ein Hotel, war es ausgebucht. Wir zogen unsere Kreise rund um Almelo und Deventer und kehrten kurz vor Mitternacht nach Deutschland zurück. In Bad Bentheim hatten wir um diese Zeit noch Glück!

Weiterlesen »

Geschrieben am 26.10.2016 und abgelegt unter: Niederlande
Abendstimmung am Luangwa River

Abendstimmung am Luangwa River

Rund um den Luangwa River

Am Morgen sehen wir etliche Affen mit dicker Lippe durch das Camp rennen. Beim genaueren Hinsehen erweist sich die dicke Lippe als Avokadofrucht, die die Tiere im Maul haben. Schnell sind die Bäume gefunden, auf denen die Früchte reifen. Babsi wollte noch ein, zwei Avokados für den nächsten Salat mitnehmen. Fehlanzeige: Es findet sich nicht eine einzige Frucht, die von den Affen nicht bearbeitet wurde. Wir gönnen es ihnen, wenn sie schon nicht an unseren gedeckten Tisch herankommen…

Wir stehen direkt am Luangwa River. Viele Sandbänke im Fluss zeugen von einer langen Trockenperiode. Am Ufer gegenüber liegt Mozambik. Das Wasser ist so flach, dass man hinüberlaufen kann. Die Gegend drüben sei unbesiedelt, meint Will, der Chef vom Brückencamp. Einige Sambier bauen am anderen Ufer jedoch etwas Mais an, da das nicht so steil ist, wie die sambische Seite. Gestört hat das noch niemanden. Gegen Abend tauchen die ersten Fischer auf. Sie laufen durch das flache Wasser und ziehen ihre Netze hinter sich her.

Weiterlesen »

Geschrieben am 15.07.2016 und abgelegt unter: Sambia
Thüringer Rostbratwurst am Malawisee

Thüringer Rostbratwurst am Malawisee

Thüringer Rostbratwurst am Malawisee

In Senga Bay steigen wir vom Katamaran auf ein Paddelboot um. Wir möchten zwischen den Felsen einer kleinen Insel noch einmal die Unterwasserwelt bestaunen. Scheinbar zum Greifen nahe, erweist sich der Weg zur Insel jedoch als recht abenteuerlich. Ein starker Wind bläst uns entgegen und hohe Wellen machen die Bootstour zur Tortur. Immer schneller füllt sich der Kahn mit Wasser. Wir haben die Wahl zwischen Pest und Cholera: Das Wasser entfernen und damit steuerungslos von den hohen Wellen treiben lassen oder mit aller Kraft weiterpaddeln. Erschöpft erreichen wir den Windschatten der Insel. Der Fischbestand erweist sich hier als recht übersichtlich, schnell sind Brille und Schnorchel wieder verstaut. Plötzlich kräuselt sich in unserer geschützten Bucht das Wasser. Vorsichtshalber streifen wir die Schwimmwesten über. Nahmen wir optimistisch noch an, dass wir auf der Heimfahrt Rückenwind hätten, so blies der inzwischen kräftig von der Seite.

Weiterlesen »

Geschrieben am 17.06.2016 und abgelegt unter: Malawi
Unterwegs in Sambia

Unterwegs in Sambia

Ein tierisches Vergnügen

Wir sind in Sambia. Der Grenzübertritt von Namibia dauerte 90 Minuten. Immer wieder wurden wir quer durch eine Halle geschickt, wobei an jedem Schalter der Inhalt des Portemonnaies übersichtlicher wurde. Vor dem Eingang der Grenzabfertigung warteten die Nepper, Schlepper und Bauernfänger mit dicken Geldbündeln auf den Moment, dass uns das Bare ausgeht. Einen Geldautomaten hatten wir jedoch schon bei der Einfahrt ins Gelände entdeckt – sucht euch andere Opfer! Nach der fünften Zahlstation waren wir in Sambia angekommen. In Sesheke winkten uns fröhliche Menschen vom Straßenrand zu. Man hätte denken können, es sei ein Volksfest im Gange, es war jedoch nur ein ganz normaler Sonntag. Männer in schwarzen Anzügen, blütenweißen Hemden mit Schlips und Frauen in langen bunten Röcken kamen vom Kirchgang. Die Szenerie wirkte zwischen den graubraunen Lehmhütten und Rundbauten etwas unwirklich. Aber, ob Straßenverkäufer oder Revierend, die Leute sehen glücklich und zufrieden aus.

Weiterlesen »

Geschrieben am 16.02.2016 und abgelegt unter: Sambia

Zwischen Namib-Wüsteund Naukluft-Bergen

Sanddünen in der Namib

Sanddünen in der Namib

Derzeit haben die Südafrikaner drei Wochen Winterferien und anschließend kommen viele Europäer in ihren Sommerferien nach Namibia. Oft haben die Urlauber ihre Campingplätze schon lange vorgebucht.

Wir schaukeln die zwanzig Kilometer Farmweg zurück zur D707. Auch in ihrem zweiten Teil ist die Panoramastraße nicht minder beeindruckend. Am Ende der D707 erreichen wir den südlichsten Punkt unserer Reiseetappe. Es wird Zeit, dass wir die Nase nach Norden drehen, denn für das südliche Hochland ist in den kommenden Tagen mäßiger Nachtfrost angesagt. In Helmeringhausen, einem kleinen Ort, den wir von früher schon kennen, frischen wir unsere Vorräte auf. Im einzigen Gasthof weit und breit nehmen wir einen kleinen Lunch. Beim Bezahlen wird uns die Rechnung vom Nachbartisch präsentiert, die um einiges höher liegt als unser eigener Verzehr. Sichtlich unwohl fühlt sich auch der zahme Springbock auf dem Gelände des Gasthauses. Die Herrschaften vom Nachbartisch hatten ihm eine leere Bierdose auf die Hörner gesteckt, und der Bock versucht nun an jeder Kante das störende Blech wieder los zu werden. Als das gelungen ist, lässt er seine Wut an uns aus. Man kann viel erleben im Dörfchen Helmeringhausen.

Weiterlesen »

Geschrieben am 03.01.2016 und abgelegt unter: Namibia
Am Canyon Roadhouse

Am Canyon Roadhouse

Durch Namibias Süden

Wir sind unterwegs in Namibia auf dem Weg zum Fish River Canyon. Das rund 170 Kilometer lange Tal ist nach dem Grand Canyon die zweitgrößte Schlucht auf unserem Planeten. Die Schotterstraße dorthin ist sehr schlecht. Wir lassen Luft von den Reifen. Ein cleverer Tankwart in der Kalahari gab uns den Tipp und gleich noch die richtigen Luftdruckwerte für unseren Wagen. Mit 70 Km/h und halbplatten Pneus nehmen wir die Wellblechpiste.

Ai Ais ist ein kleines Feriendorf am südlichen Ende des Fish River Canoyns. Hier treten einige heiße Quellen aus der Erde. In einem großen Badebecken ist das zunächst 65 Grad heiße Wasser auf Wohlfühltemperatur heruntergekühlt. Wir sammeln unsere Wohnungseinrichtung von der Holperfahrt wieder ein. Anschließend werden wir vom warmen Bad mit fantastischem Blick auf die umliegenden Berge entschädigt. Auch für Action ist gesorgt. In der Nachbarschaft mischt eine Herde Paviane einige Grillpartys auf.

Weiterlesen »

Geschrieben am 18.12.2015 und abgelegt unter: Namibia
Haltet den Dieb

Haltet den Dieb

Ein lehrreicher Tag

Bestohlen, verirrt und eingebrochen – so kann man den heutigen Tag zusammenfassen. Leider ist es so, nach nur kurzem Aufenthalt in Südafrika müssen wir den ersten Diebstahl vermelden. Es geschah heute Morgen, noch vor dem Frühstück – eine kleine Unachtsamkeit. Der Frühstückstisch war gedeckt, und wir wollten die Teekanne aus dem Wohnmobil holen. Am kaum drei Meter entfernten Tisch schepperte es, und ich sehe gerade noch einen Affen mit meinem Ei im Gebüsch verschwinden. Hoffentlich hat er sich die Pfoten verbrannt, dachte ich, denn das Ding war noch heiß… Es dauerte nicht lange und der Affe marschierte mit der leeren Eierschale grinsend an unserem Frühstückstisch vorbei. Es hat ihm offensichtlich geschmeckt, und die Pfoten – das kann nicht so schlimm gewesen sein für einen Affen…

Wir sind im Nature Valley. Der Reiseführer sagt, wer Einsamkeit und Abgeschiedenheit sucht, sei hier genau richtig. Das trifft natürlich nur für Menschen zu, Tiere gibt es hier genug. Das Nature Valley gehört noch zum Tsitsikamma – Nationalpark, der an seinem westlichen Ende durch die Mündung des Groot River markiert wird. Wir haben zwei Nächte hier gebucht. Gestern sind wir mit dem Kanu den Groot River hinauf gewandert. Wasserwandern im wahrsten Sinne; wir mussten das Boot etliche Stromschnellen hinauf ziehen, um an den letzten „schiffbaren“ Winkel der imposanten Schlucht vorzudringen. Die Rückfahrt hat dafür umso mehr Spaß gemacht…

Weiterlesen »

Geschrieben am 14.12.2015 und abgelegt unter: Südafrika

Am Kap der Guten Hoffnung

Ohne Worte, es steht alles auf dem Bilderrahmen.

Ohne Worte, es steht alles auf dem Bilderrahmen

Seit Tagen schleichen wir um die Großstadt wie die Katze um den heißen Brei. Die Feuer sind inzwischen gelöscht, und doch fahren wir nicht beim ersten Anlauf nach Kapstadt hinein. Vielleicht ist es die Angst vor der Hektik in der Stadt; immerhin soll der Verkehr hier schlimmer sein als in Palermo. Vielleicht ist es aber auch die Angst, etwas völlig anders vorzufinden als vor 17 Jahren. 1998 waren wir zum ersten Mal in Kapstadt und haben uns in dieses Fleckchen Erde verliebt.

Von Stellenbosch fahren wir zunächst nach Somerset West. Unsere neuen Campingstühle von Fritz Berger haben nach knapp acht Wochen ihren Geist aufgegeben. Bei normaler Beanspruchung in der Ferienzeit dauert so etwas zwei bis drei Jahre – raus aus der Garantie. Auf jeden Fall brauchen wir Neue und in Sommerset ist ein großer Campingmarkt ausgeschildert. So groß ist dann auch wieder nicht, aber das was wir brauchen bekommen wir: In weinrot gebettet werden wir künftig die Mahlzeiten einnehmen und relaxen. Weiterlesen »

Geschrieben am 13.12.2015 und abgelegt unter: Südafrika
Im Rooibos - Land

Im Rooibos – Land

Die Wunderpflanze

Die Staubpisten nehmen kein Ende. Wir schaukeln wieder, zum Teil sehr langsam, durch die Cederberge. Die Landschaft ändert sich, als wir in das Tal des Olifants River kommen. Bei Citrusdal fahren wir, wie der Ortsname vermuten lässt, an kilometerlangen Zitronenhainen vorbei. Schon in den Bergen waren uns die Rooibos-Pflanzen aufgefallen, hier im Tal werden sie professionell angebaut. Wir steuern Clanwilliam an. Im Ort soll es eine Schuhfabrik geben, vielleicht kann man dort Jörg’s gebeutelten Wanderschuhen wieder Leben einhauchen. Vielleicht gibt es aber auch Neue – am Ende wird es beides… In der Tourist-Information der Stadt erfahren wir, dass die Roiboos – Teefabrik ganz in der Nähe liegt. Im Besucherzentrum des Werkes erfahren wir viel über die Pflanze, deren Verarbeitung und Anwendung. So sind wir beispielsweise völlig erstaunt, als man uns offeriert, dass Rooibos, äußerlich angewendet, wahre Wunder bewirken soll. So decken wir uns dann auch im Outlet store mit etlichen Lotions und Handcremes ein, die wir sonst sowieso im Supermarkt gekauft hätten. Weiterlesen »

Geschrieben am 11.12.2015 und abgelegt unter: Südafrika
Sonnenaufgang in der Karoo

Sonnenaufgang in der Karoo

Durch die Karoo

Mein Frühstücksei ist weich. Ich mag keine Weicheier – zumindest nicht um diese Zeit. Ich hatte vergessen, dass wir uns auf rund 900 Meter Höhe über dem Meeresspiegel befinden und hier beim Kochen der Eier etwas mehr Geduld gefragt ist. Zur Entschädigung gibt es Deutsche Delikatessleberwurst, die wurde im Supermarkt angeboten und zumindest von uns gern  genommen…
Wir sind im Karoo –Nationalpark und wollen auf Safari gehen. Die Wohnkabine ist abgesetzt und zuversichtlich nehmen wir die Touristenstrecke, laut Info von jedem Auto befahrbar, unter die Räder. Von jedem Auto befahrbar – außer von unserem. Weiterlesen »

Geschrieben am 10.12.2015 und abgelegt unter: Südafrika

•      Startseite       •      Hinweise       •      Impressum/Kontakt       •      Twitter       •      Facebook       •       RSS-Feeds      •

Unterwegsblogger

Unterwegsblogger

Reiseberichte von unseren Touren

Durch das Fortsetzen der Benutzung dieser Seite, stimmst du der Benutzung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen", um Ihnen das beste Surferlebnis möglich zu geben. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen zu verwenden fortzufahren, oder klicken Sie auf "Akzeptieren" unten, dann erklären Sie sich mit diesen.

Schließen