Die Route durch das südliche Afrika

Die Route durch das südliche Afrika

Wir, Barbara und Jörg, sind seit fast zwei Jahren mit dem Wohnmobil in Afrika unterwegs. Inzwischen haben wir gut 55.000 Kilometer zurück gelegt, dabei etliche Reifen verschlissen aber auch viele interessante Begegungen gehabt. Im Jahr 2016 führte unsere Tour von Südafrika über Namibia, Sambia und Malawi bis  nach Tansania, fast an den Äquator heran.  In loser Folge berichten wir an dieser Stelle über unsere Erlebnisse und Eindrücke.

Viel Spaß beim Lesen

Geschrieben am 15.02.2015 und abgelegt unter: Südafrika, Weltweit
In der Serrengeti

In der Serrengeti

Zwischen Kapstadt und Kairo

Wir stehen mitten in der Hauptstadt Tansanias auf dem Parkplatz des New Dodoma Hotels. Da man Campingplätze in dieser Gegend vergeblich sucht, gaben uns Reisende den Tipp, dass man auf dem Hotelgelände sicher übernachten könne. Wenigstens sollten wir in der Rezeption Bescheid sagen, meint Jörg. Das Auto auf dem Parkplatz abzustellen ginge nur, wenn wir auch ein Zimmer nehmen würden, erfahren wir dort. Kurze Zeit später haben wir den teuersten Stellplatz unserer Reise gebucht. Ein Hotelpage steht neben unserem Wohnmobil und wartet, dass wir ihm die Koffer reichen.

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Geschrieben am 07.01.2017 und abgelegt unter: Tansania
Afrikanische Geschichten

Afrikanische Geschichten

Während unserer Reise durch Afrika gibt es fast jeden Tag kleine Anekdoten und Storys, von denen wir einige für erzählenswert halten.

Blinder Passagier

Beim Reinigen der Toilettenkassette sehen wir ihn zum ersten Mal. Flink huscht ein kleiner Gekko unter die Platte im Kassettenfach. Hier ist es schön dunkel, hier findet ihn keiner, denkt sich das Tier. Wir denken darüber völlig anders. Die Echse scheint schon eine Weile bei uns an Bord zu sein, denn sie wirkt etwas geschwächt. Eine Weiterfahrt mit uns wäre ihr sicherer Tod. Wir rätseln, wie wir das Tier in die Freiheit locken können. Babsi legt einige Brotkrumen auf eine Kehrschaufel in der Hoffnung, das Tier hätte Hunger. Offensichtlich ist aber die Angst größer als der knurrende Magen, der Gekko bleibt in seinem Versteck. Als nächstes versuchen wir mit Hilfe von Handyfotos unter der Platte den Aufenthaltsort zu erkennen. Die Ergebnisse sind mäßig, zumindest wissen wir danach, wie groß das Toilettenfach unter der Platte ist. Den Gekko können wir nicht entdecken. Weiterlesen »

Geschrieben am 30.12.2016 und abgelegt unter: Südafrika
Maastricht

Maastricht

Ausflug nach Maastricht

Vom hübschen Valkenburger Bahnhof aus fahren wir mit dem Bus nach Maastricht. Warum nicht mit der Bahn? Weil wir uns die Bedienung der Automaten nicht zutrauen und uns das Basiswissen zum niederländischen Eisenbahnwesen fehlt. Beim Busfahrer können wir wenigstens sagen, was wir wollen – und sind eine halbe Stunde später am kirchenähnlichen Bahnhof der Metropole im Dreiländereck von Belgien, Deutschland und den Niederlanden.

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Geschrieben am 14.12.2016 und abgelegt unter: Niederlande
Clogs aus Schaumgummi in Valkenburg

Clogs aus Schaumgummi in Valkenburg

Enschede, Leukermeer, Valkenburg

Unsere Reise in die Niederlande begann mit einem Fiasko. Spontan waren wir, das Unterwegsblogger-Team B, eines Sommernachmittags ins Land gekommen und suchten nach einer Unterkunft. Das hatte bisher überall geklappt – hier nicht. Zu einem Teil lag das an uns, denn wir ließen die Campingplätze außer Acht, zum anderen Teil lag es am mangelnden Angebot bzw. übergroßen Zuspruch. Denn fanden wir doch mal ein Hotel, war es ausgebucht. Wir zogen unsere Kreise rund um Almelo und Deventer und kehrten kurz vor Mitternacht nach Deutschland zurück. In Bad Bentheim hatten wir um diese Zeit noch Glück!

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Geschrieben am 26.10.2016 und abgelegt unter: Niederlande
Abendstimmung am Luangwa River

Abendstimmung am Luangwa River

Rund um den Luangwa River

Am Morgen sehen wir etliche Affen mit dicker Lippe durch das Camp rennen. Beim genaueren Hinsehen erweist sich die dicke Lippe als Avokadofrucht, die die Tiere im Maul haben. Schnell sind die Bäume gefunden, auf denen die Früchte reifen. Babsi wollte noch ein, zwei Avokados für den nächsten Salat mitnehmen. Fehlanzeige: Es findet sich nicht eine einzige Frucht, die von den Affen nicht bearbeitet wurde. Wir gönnen es ihnen, wenn sie schon nicht an unseren gedeckten Tisch herankommen…

Wir stehen direkt am Luangwa River. Viele Sandbänke im Fluss zeugen von einer langen Trockenperiode. Am Ufer gegenüber liegt Mozambik. Das Wasser ist so flach, dass man hinüberlaufen kann. Die Gegend drüben sei unbesiedelt, meint Will, der Chef vom Brückencamp. Einige Sambier bauen am anderen Ufer jedoch etwas Mais an, da das nicht so steil ist, wie die sambische Seite. Gestört hat das noch niemanden. Gegen Abend tauchen die ersten Fischer auf. Sie laufen durch das flache Wasser und ziehen ihre Netze hinter sich her.

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Geschrieben am 15.07.2016 und abgelegt unter: Sambia
Thüringer Rostbratwurst am Malawisee

Thüringer Rostbratwurst am Malawisee

Thüringer Rostbratwurst am Malawisee

In Senga Bay steigen wir vom Katamaran auf ein Paddelboot um. Wir möchten zwischen den Felsen einer kleinen Insel noch einmal die Unterwasserwelt bestaunen. Scheinbar zum Greifen nahe, erweist sich der Weg zur Insel jedoch als recht abenteuerlich. Ein starker Wind bläst uns entgegen und hohe Wellen machen die Bootstour zur Tortur. Immer schneller füllt sich der Kahn mit Wasser. Wir haben die Wahl zwischen Pest und Cholera: Das Wasser entfernen und damit steuerungslos von den hohen Wellen treiben lassen oder mit aller Kraft weiterpaddeln. Erschöpft erreichen wir den Windschatten der Insel. Der Fischbestand erweist sich hier als recht übersichtlich, schnell sind Brille und Schnorchel wieder verstaut. Plötzlich kräuselt sich in unserer geschützten Bucht das Wasser. Vorsichtshalber streifen wir die Schwimmwesten über. Nahmen wir optimistisch noch an, dass wir auf der Heimfahrt Rückenwind hätten, so blies der inzwischen kräftig von der Seite.

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Geschrieben am 17.06.2016 und abgelegt unter: Malawi
Unterwegs in Sambia

Unterwegs in Sambia

Ein tierisches Vergnügen

Wir sind in Sambia. Der Grenzübertritt von Namibia dauerte 90 Minuten. Immer wieder wurden wir quer durch eine Halle geschickt, wobei an jedem Schalter der Inhalt des Portemonnaies übersichtlicher wurde. Vor dem Eingang der Grenzabfertigung warteten die Nepper, Schlepper und Bauernfänger mit dicken Geldbündeln auf den Moment, dass uns das Bare ausgeht. Einen Geldautomaten hatten wir jedoch schon bei der Einfahrt ins Gelände entdeckt – sucht euch andere Opfer! Nach der fünften Zahlstation waren wir in Sambia angekommen. In Sesheke winkten uns fröhliche Menschen vom Straßenrand zu. Man hätte denken können, es sei ein Volksfest im Gange, es war jedoch nur ein ganz normaler Sonntag. Männer in schwarzen Anzügen, blütenweißen Hemden mit Schlips und Frauen in langen bunten Röcken kamen vom Kirchgang. Die Szenerie wirkte zwischen den graubraunen Lehmhütten und Rundbauten etwas unwirklich. Aber, ob Straßenverkäufer oder Revierend, die Leute sehen glücklich und zufrieden aus.

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Geschrieben am 16.02.2016 und abgelegt unter: Sambia

Zwischen Namib-Wüsteund Naukluft-Bergen

Sanddünen in der Namib

Sanddünen in der Namib

Derzeit haben die Südafrikaner drei Wochen Winterferien und anschließend kommen viele Europäer in ihren Sommerferien nach Namibia. Oft haben die Urlauber ihre Campingplätze schon lange vorgebucht.

Wir schaukeln die zwanzig Kilometer Farmweg zurück zur D707. Auch in ihrem zweiten Teil ist die Panoramastraße nicht minder beeindruckend. Am Ende der D707 erreichen wir den südlichsten Punkt unserer Reiseetappe. Es wird Zeit, dass wir die Nase nach Norden drehen, denn für das südliche Hochland ist in den kommenden Tagen mäßiger Nachtfrost angesagt. In Helmeringhausen, einem kleinen Ort, den wir von früher schon kennen, frischen wir unsere Vorräte auf. Im einzigen Gasthof weit und breit nehmen wir einen kleinen Lunch. Beim Bezahlen wird uns die Rechnung vom Nachbartisch präsentiert, die um einiges höher liegt als unser eigener Verzehr. Sichtlich unwohl fühlt sich auch der zahme Springbock auf dem Gelände des Gasthauses. Die Herrschaften vom Nachbartisch hatten ihm eine leere Bierdose auf die Hörner gesteckt, und der Bock versucht nun an jeder Kante das störende Blech wieder los zu werden. Als das gelungen ist, lässt er seine Wut an uns aus. Man kann viel erleben im Dörfchen Helmeringhausen.

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Geschrieben am 03.01.2016 und abgelegt unter: Namibia
Am Canyon Roadhouse

Am Canyon Roadhouse

Durch Namibias Süden

Wir sind unterwegs in Namibia auf dem Weg zum Fish River Canyon. Das rund 170 Kilometer lange Tal ist nach dem Grand Canyon die zweitgrößte Schlucht auf unserem Planeten. Die Schotterstraße dorthin ist sehr schlecht. Wir lassen Luft von den Reifen. Ein cleverer Tankwart in der Kalahari gab uns den Tipp und gleich noch die richtigen Luftdruckwerte für unseren Wagen. Mit 70 Km/h und halbplatten Pneus nehmen wir die Wellblechpiste.

Ai Ais ist ein kleines Feriendorf am südlichen Ende des Fish River Canoyns. Hier treten einige heiße Quellen aus der Erde. In einem großen Badebecken ist das zunächst 65 Grad heiße Wasser auf Wohlfühltemperatur heruntergekühlt. Wir sammeln unsere Wohnungseinrichtung von der Holperfahrt wieder ein. Anschließend werden wir vom warmen Bad mit fantastischem Blick auf die umliegenden Berge entschädigt. Auch für Action ist gesorgt. In der Nachbarschaft mischt eine Herde Paviane einige Grillpartys auf.

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Geschrieben am 18.12.2015 und abgelegt unter: Namibia
Haltet den Dieb

Haltet den Dieb

Ein lehrreicher Tag

Bestohlen, verirrt und eingebrochen – so kann man den heutigen Tag zusammenfassen. Leider ist es so, nach nur kurzem Aufenthalt in Südafrika müssen wir den ersten Diebstahl vermelden. Es geschah heute Morgen, noch vor dem Frühstück – eine kleine Unachtsamkeit. Der Frühstückstisch war gedeckt, und wir wollten die Teekanne aus dem Wohnmobil holen. Am kaum drei Meter entfernten Tisch schepperte es, und ich sehe gerade noch einen Affen mit meinem Ei im Gebüsch verschwinden. Hoffentlich hat er sich die Pfoten verbrannt, dachte ich, denn das Ding war noch heiß… Es dauerte nicht lange und der Affe marschierte mit der leeren Eierschale grinsend an unserem Frühstückstisch vorbei. Es hat ihm offensichtlich geschmeckt, und die Pfoten – das kann nicht so schlimm gewesen sein für einen Affen…

Wir sind im Nature Valley. Der Reiseführer sagt, wer Einsamkeit und Abgeschiedenheit sucht, sei hier genau richtig. Das trifft natürlich nur für Menschen zu, Tiere gibt es hier genug. Das Nature Valley gehört noch zum Tsitsikamma – Nationalpark, der an seinem westlichen Ende durch die Mündung des Groot River markiert wird. Wir haben zwei Nächte hier gebucht. Gestern sind wir mit dem Kanu den Groot River hinauf gewandert. Wasserwandern im wahrsten Sinne; wir mussten das Boot etliche Stromschnellen hinauf ziehen, um an den letzten „schiffbaren“ Winkel der imposanten Schlucht vorzudringen. Die Rückfahrt hat dafür umso mehr Spaß gemacht…

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Geschrieben am 14.12.2015 und abgelegt unter: Südafrika

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